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Hochschulprojekt: „Nachhaltiger Jugendtourismus – vom Status Quo in die Zukunft“

Hochschulprojekt: „Nachhaltiger Jugendtourismus – vom Status Quo in die Zukunft“

Projektbericht Learners Company 2015 HS Bremen

Auch in diesem Jahr hat die ruf akademie wieder aufgrund eines sehr spannenden und hoch aktuellen Themas eng mit der Hochschule Bremen zusammengearbeitet. Dieses Mal wurde ein Projektbericht von elf Studierenden der Internationalen Studiengänge Tourismusmanagement (ISTM) und Angewandte Freizeitwissenschaft (ISAF) der Hochschule Bremen erstellt. Er dokumentiert die Vorgehensweise und Ergebnisse des Learners‘ Company-Projekts „Nachhaltiger Jugendtourismus – Vom Status quo in die Zukunft“, welches von Thilo Ebbighausen betreut wurde. Aus Analysen, intensiven Recherchen und verschiedenen Interviews mit Jugendlichen, Eltern und Experten wurde ein 97-seitiger Bericht angefertigt.

Die Kernfragen waren in diesem Jahr: „Was versteht man unter nachhaltigem Tourismus?“, „Welche Jugendreiseveranstalter bzw. Einrichtungen haben bisher hinsichtlich der Nachhaltigkeit schon etwas unternommen?“, „Wie kann ein Jugendreiseveranstalter sein Team und seine jungen Gäste sensibilisieren und motivieren?“ und „Welche Maßnahmen haben positive Auswirkungen auf den Jugendtourismus im Jugendbereich?“. Im Folgenden werden einige der Ergebnisse und Ansätze für Maßnahmen dargestellt:

Zu Beginn der Analysen beschäftigte sich die Arbeitsgruppe zunächst einmal ausführlich mit der Definition der Begrifflichkeiten „betreute Jugendreise“ und „Nachhaltigkeit“ .  Hierbei fanden die Studenten heraus, dass Nachhaltigkeit als Gesamtsystem betrachtet werden muss, in dem keiner der Bestandteile vernachlässigt werden darf. Es gibt verschiedene Rollen, die der Tourismus in Sachen Nachhaltigkeit einnehmen kann (Täter, Opfer, Nutznießer und Retter). Hier ist die Erkenntnis wichtig, dass nachhaltiger Tourismus von einer „Täter“- in eine „Retterrolle“ treten und somit auch positiv auf die globale Entwicklung einwirken kann.

Als weiteren Schritt wurde eine Situationsanalyse erstellt, bei der zunächst einmal die Nachhaltigkeitszertifikate von ruf reisen im Vordergrund standen. Damit Nachhaltigkeitszertifikate auch umfassende Erfolge in der gesamten Tourismusbranche erzielen können, müssen zunächst breite Bevölkerungsschichten für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Außerdem schlagen die Studenten ein übergreifendes Siegel vor, um für mehr Markensicherheit zu sorgen und so den Endkunden mehr Überblick und Klarheit zu verschaffen.

Des Weiteren wurden die Internetauftritte verschiedener bekannter Pauschalreiseveranstalter und auch verschiedener Jugendreiseanbieter analysiert und bewertet. Dieser Teil des Projektes diente vor allem dazu, den Markt der angebotenen Jugendreisen mit Bezug auf Nachhaltigkeit zu überblicken und den Standpunkt von ruf reisen  klar darzustellen. Hierbei kam heraus, dass gerade große Pauschalreiseveranstalter, wie z.B. TUI sehr weit mit ihrem Online Auftritt bezüglich Nachhaltigkeit sind.

Zu guter Letzt erarbeiteten die Studenten Handlungsempfehlungen für den Jugendreisebereich und auch speziell für ruf reisen. Um einen klaren Überblick zu geben und deutlich zu machen, an wen sich die jeweiligen Empfehlungen richten, wurden diese in verschiedene Handlungsfelder gegliedert. Die drei Handlungsfelder waren folgende:

  • Programm und Kommunikation mit Teilnehmern,
  • Einkauf, Destinations- & Produktmanagement und
  • ruf Zentrale.

Die Studenten erarbeiteten viele Ideen, wie zum Beispiel Wassersparen bei „Wasserschlachten“, Strom sparen durch den Verzicht auf bzw. reduzierte Nutzung der Klimaanlage, oder auch recycelbares- und aus erneuerbaren Energien hergestelltes Kopierpapier in der ruf Zentrale zu beziehen.

Als Fazit des Projektberichtes lässt sich schließen, dass ruf reisen bereits auf einem sehr guten Weg bezüglich der Optimierung von Nachhaltigkeit ist und somit vielen Mitbewerbern eine Nasenlänge voraus ist. Gerade kleine Maßnahmen, wie zum Beispiel Einsparen von Strom etc. können langfristig betrachtet einen großen Unterschied machen.

Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Reisen stetig steigt, es aber einen Mangel an Angeboten solcher im Jugendreisesegment gibt, kann ruf sich gut als nachhaltiger Jugendreiseveranstalter positionieren und zugleich auch als innovativer Marktführer behaupten.

In der ruf Zentrale in Bielefeld wurden die Forschungsergebnisse und Empfehlungen der Projektgruppe sehr positiv aufgenommen und haben bereits Einfluss auf die Optimierung der Nachhaltigkeit genommen. So wird ein interner Ansprechpartner benannt, welcher die Mitarbeiter über nötige Schritte und Änderungen sowohl im Innen- als auch m Außendienst informiert.

ruf reisen bedankt sich recht herzlich bei allen Beteiligten dieses Projektes und ganz besonders bei den elf Studenten, die einen so tollen Bericht erarbeitet haben. Wir wünschen ihnen für ihre weitere Zukunft alles Gute.

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Tags: tagung, kooperationen,

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